Neuordnung der St. Martinszüge

Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Freunde des Martinsbrauchtums,
wir (die Ratinger Martinsfreunde) versuchen unser Bestes zu geben, damit alle Züge (wie seit Jahrzehnten) ziehen können und sicher ablaufen.

Jeder Zug muss vom Ordnungsamt der Stadt Ratingen mit deren Absprache mit der Polizei genehmigt werden.

Das Problem für die Behörden sind die Menge der Züge. Sind die Züge zu klein (unter 100 Kinder), bekommen wir keine polizeiliche Unterstützung. Die Polizei darf als einzige in den fließenden Verkehr eingreifen. Ohne die Polizei darf der Zug nicht auf die Straßen und muss auf den Bürgersteig. Der St. Martin mit Pferd wiederum darf als Verkehrsteilnehmer nicht auf den Bürgersteig und muss auf die Straße.

Wir als Martinsfreunde dürfen nicht in den Verkehr eingreifen und einfach Straßen sperren. Das Gleiche gilt für Eltern oder andere Personen. Ohne Sperren gehen wir nicht mit den Kindern auf die Straßen.

In Ratingen fanden bisher 37 Martinszüge statt, davon 15 durch uns. Die Polizei Ratingen gehört zum Wachbereich Mettmann, wo auch Züge betreut werden müssen. Das heißt in 10 Tagen sind das über 50 Martinszüge. Leider ist es schwierig mit der aktuellen Personaldecke der Polizei alle Züge zu bedienen. Daher besteht die Vorgabe die Anzahl der Züge zu reduzieren. Außerdem muss die Anzahl der Begleitpersonen erhöht werden.

Wir sind weiter in engem Kontakt mit allen wichtigen Beteiligten. Am Dienstag, dem 17.9.19 gab es eine Informationsveranstaltung, wo die Leitungen aller Schulen und KiTas über die Änderungen informiert wurden.

Die jetzt im Kalender eingestellten Züge sind unter Vorbehalt.

Die Züge sind beim Ordnungsamt beantragt und wir blicken den Genehmigungen positiv entgegen.

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